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Regional ist Trumpf

Selbstgemachtes und Produkte aus der Region liegen voll im Trend. Vorbei die Zeiten von „billig billig“, der Trend hin zu mehr Qualität und transparenter Produktion etabliert sich zunehmend. Besonders, wenn es um Wild aus der Region geht, vertrauen die Kunden regionalen Anbietern. Denn Wildtiere leben frei, in einer natürlichen Umwelt, mit Auslauf, frischem Futter und sie bekommen keine künstlichen Futterzusätze. Der Geschmack der Freiheit vermittelt Wildliebhabern ein gutes Gefühl. Diesen neuen Trend greift nun Autorin Kirsten Ruppel mit Ihrem Film Essgeschichten „Wild – der Geschmack der Freiheit“ ganz aktuell auf.

Dabei hat die Autorin gleich zwei Originale aus dem Ländle porträtiert und in ihrer Arbeit begleitet. Hobby und Beruf verbindet Karl Göbel (www.direkt-vom-jaeger.de). Der gelernte Kaufmann und Metzger aus Göppingen geht seit seiner Kindheit auf die Jagd. Als Wildmetzger hat er sich inzwischen einen Namen gemacht: Würste, Schinken, Sülze, Leberkäse, Pasteten oder auch die Wildschwein-Rote sowie Frischfleisch von Reh, Wildschwein oder Hase verkauft er erfolgreich auf Märkten sowie per Internet.“ Das Thema Wild“ sowie Zurück zur „Natur und Genuss“ liegen dem Familienvater besonders am Herzen. So rief er beispielsweise im vergangenen Jahr die ersten Göppinger Jagd- und Naturtage sehr erfolgreich ins Leben. Besonders Naturfreunden und Familien mit Kindern soll die Arbeit im Wald und der Umgang mit der Natur von einer ganz anderen Sichtweise präsentiert werden. Mit seinen hochwertigen Wild-Produkten ist er außerdem regelmäßig auf Messen und Märkten in der Region wie der Slowfood-Messe Stuttgart oder dem Manufakturtag Untertürkheim vertreten. „Viele Gäste kommen auf Märkte wie den Esslinger Weihnachtsmarkt, nur um sich mit unseren Wildspezialitäten einzudecken“, bestätigt Göbel.

Die Leidenschaft für Wild beginnt bei Gerhard Wahl ebenfalls nicht erst in der Küche. Der passionierte Jäger hat den Ehrgeiz, seine Töpfe im Landgasthof Heldenberg bei Lauterstein auf der Schwäbischen Alb selbst zu füllen. Und so jagt er, was hinterher in seinem Kochtopf landet. Manchmal auch vergeblich, denn frei lebende Tiere kann man ja bekanntermaßen nicht bestellen – aber gerade das macht für ihn den Reiz aus. Auf seinem Hubertusabend im Herbst heißt es dann: Rehrücken auf einem Bett von Kräutern und Fichtennadeln oder Wildschweinschinken-Strudel in Hagebuttensuppe. Und das spricht sich nicht nur unter Wildliebhabern herum.

Bei so viel Idealismus ist nur allzu verständlich, warum der Geschmack der Freiheit ein so gutes Gefühl hinterlässt.


Zur Herstellung der großen Produktpalette wird zum Teil auf traditionell überlieferte Rezepturen zurückgegriffen. Es stehen immer frische Ausgangsmaterialien zur Verfügung.

Handwerkliches Können spielt bei der Herstellung der vielen Spezialitäten und feinen Wurstwaren die entscheidende Rolle. Auf die Verarbeitung von Geschmacksverstärker, Farbstoffen, Verdickungsmitteln oder Fremdeiweißen (z.B.: Sojaeiweiß) wird vollständig verzichtet.

Unser Wildschweinschinken wird nach der Trockensalzung wie früher in einer Räucherkammer über Buchenholzspänen geräuchert. Danach, während der Trocknung, hat er die notwendige Zeit um sein mildes, besonders feines Aroma entwickeln zu können.

Unseren Schinken können Sie auf verschiedene Arten genießen. Zum Beispiel als deftige Brotzeit mit einem kühlen Bier oder Sie servieren ihn mit Honigmelone als Vorspeise.

Als Rouladenfüllung sorgt unser „Wildschweinschinken für die besondere Note oder wie wäre es einmal mit „ham and eggs“ zum Frühstück? Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Uns bleibt jetzt nur noch eines zu sagen:
Guten Appetit

Fleisch vom Feinsten ...

Wer bei Wildspezialitäten Göbel kauft, kann sich sicher sein: er bekommt Fleisch von Wildtieren, deren natürliche Ernährung im guten Geschmack spürbar ist. Und es ist Fleisch, das sich so zubereiten lässt, dass das gebratene hält, was das rohe verspricht.

Karl Göbel